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Am 23.09.1966 wurde unser Verein von den heutigen Ehrenvorsitzenden Bernhard Denuell und Heinz Demuth für die fußballbegeisterten Werksangehörigen, der Eternit AG Neubeckum, unter dem Namen Betriebssportgemeinschaft (BSG) Eternit gegründet. Mittlerweile steht es aber jedem frei bei uns aktives wie auch passives Mitglied zu werden.
Ab der Saison 1967/68 gehörte die erste Mannschaft fast ununterbrochen der Gruppe 1 des Betriebssportverbandes Beckum an. Lediglich in der Saison 1989/90 war sie "zweitklassig".
Hier werden nun die größten sportlichen Erfolge, aber auch einige Anekdoten unseres Vereins in Bild und Schrift vorgestellt.
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Erfolge der Vereinsgeschichte:
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Die alljährlich ausgetragenen Hallenkreismeisterschaften konnten nach der Zusammenlegung der beiden Spielklassen in diesem Jahr mit einem starken Teilnehmerfeld von zwölf Mannschaften und einem Turnierplan über zwei Tage aufwarten.
So wurde am ersten Spieltag in zwei Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften gespielt. Während die favorisierte BSG Mondi aus Sendenhorst in Gruppe A erwartet stark auftreten konnte und den Abend als Tabellenführer mit 13 Punkten abschloss, tat sich das ebenfalls favorisierte Team der BSG Eternit in Gruppe B zunächst mehr als schwer. Auf das obligatorische Unentschieden im ersten Gruppenspiel gegen die BSG Polysius folgte nach einer 2:0-Führung noch ein weiteres 2:2-Unentschieden gegen Westfalia Separator im zweiten Spiel. Die als Spätstarter bekannten Neubeckumer rissen sich jedoch in den folgenden drei Gruppenspielen zusammen und konnten mit 12:2 Toren weitere neun Punkte einfahren. Nach Beendigung der ersten Gruppenphase schieden mit Blau Weiß Dalmer und der SG Dünninghausen die beiden letztplatzierten Teams in jeder Gruppe aus. Die fünf für den zweiten Spieltag qualifizierten Teams jeder Gruppe nahmen alle erreichten Punkte und Tore mit in den zweiten Tag, an dem zunächst die Rückspiele der übrig gebliebenen Teams auf dem Programm standen.
In der Gruppe A konnte sich die BSG Mondi aus Sendenhorst mit 19 Punkten an der Tabellenspitze behaupten. Für viele unerwartet setzte sich FSG Ahlen in einer starken Gruppe vor der SG Knipping und GEA Wiegand mit jeweils einem Punkt Vorsprung als zweites Team durch uns sicherte sich den Halbfinaleinzug. Wie schon bei ihrem starken Auftritt in der Meisterschaft gegen unser Team und zusätzlich weiter verstärkt konnte das Team aus Ahlen spielerisch und kämpferisch mit der Tabellenspitze mithalten und erreichte nicht unverdient das Halbfinale. In der Gruppe B trennten sich die beiden Spitzenteams der BSG Polysius und der BSG Eternit zum Auftakt wiederum unentschieden, konnten jedoch im weiteren Gruppenverlauf jeweils alle ihre Spiele gewinnen, so dass in dieser Gruppe überhaupt keine Zweifel an den beiden Halbfinalisten aufkamen.
So kam es bereits im Halbfinale zum von vielen erwarteten Endspiel zwischen dem zuletzt zweimaligen Titelträger, der BSG Mondi, und dem aktuellen Tabellenführer der Meisterschaft, der BSG Eternit. Hier konnte sich das Team aus Neubeckum nach Toren von Andreas Klünder, Robert Schüßler und schließlich Rene Lawrenz souverän und überraschend klar mit 3:0 durchsetzen. Im zweiten Halbfinale zwischen der BSG Polysius und FSG Ahlen konnte während der regulären Spielzeit bei einem Stand von 1:1 kein Sieger ermittelt werden. Also musste das 9-Meter-Schießen entscheiden. Hier setze sich nach jeweils fünf Schützen die BSG Polysius mit 1:0 (!) durch und sorgte somit für ein rein Neubeckumer Finale. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich die BSG Mondi im Spiel um Platz drei mit 3:1 Toren gegen FSG Ahlen durchsetzen konnte.
Nach einem sehr zögerlichen Beginn beider Teams im Endspiel musste doch nach zwei vergeblichen Versuchen im Turnierverlauf ein Sieger zwischen beiden Teams ermittelt werden. Nach 6:30 Minuten war es der BSG Polysius durch Christian Pöter vorbehalten in Führung zu gehen. Zwei Minuten vor Spielende konnte Andreas Klünder nach einer Ecke den wichtigen Ausgleich für die BSG Eternit erzielen, bevor mit Daniel Winkler der jüngste Eternit-Feldspieler Sekunden vor dem Spielende, wiederum nach einer Ecke, den entscheidende Treffer zum Turniersieg für die BSG Eternit markieren konnte. Dadurch gewinnt die BSG Eternit erstmalig nach drei Vize-Hallenkreismeisterschaften in Folge den Titel in der Halle, was die meisten der anwesenden Zuschauer einhellig als verdient einstuften, blieb doch die BSG Eternit im gesamten Turnierverlauf als einziges Team ungeschlagen, erzielte die meisten Tore und wusste nach Anlaufschwierigkeiten spielerisch zu gefallen.
Das Bild zeigt das Siegerteam:
Torschützen für Eternit | |
Robert Schüßler | 7 |
Andreas Klünder | 6 |
Daniel Winkler | 4 |
Oliver Samson | 4 |
Paul Czerner | 3 |
Rene Lawrenz | 3 |
Adam Czerner | 2 |
Roland Moczygemba | 2 |
Rafael Conte | 2 |
Carsten Erbarth | 1 |
Obere Reihe von links: R. Moczygemba (davor Sohn Leonhard), Trainer L. Strothmann, A. Klünder, A. Czerner, R. Lawrenz
Untere Reihe von links: R. Schüßler (mit Tochter Leonie), P. Czerner, S. Böhm, D. Winkler
Auf dem Bild fehlen: O. Samson, C. Erbarth, R. Conte, C. Zander
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Mit einer nicht zu erwartenden guten Leistung sicherten sich unsere Kicker zum ersten Mal den Dacora Cup. Bei herrlichem Wetter tat man sich allerdings gegen den ersten Gruppengegner, der BSG Thyssen Krupp Hagen (Sie schlugen uns im Halbfinale des Westfalenpokals mit 3-2) schwer, dennoch erkämpfte man sich ein gerechtes 0-0. Im zweiten Spiel gegen die SG Isenbeck kam schon ein bisschen Spielfluss auf und man schlug die Mannschaft aus Hamm mit 1-0. Danach kam das immer junge Stadtduell gegen den Erzrivalen Polysius das man aber sehr souverän mit 2-0 gewann.
Eintracht Warendorf traditionell ein unangenehmer Gegner besiegte man im Anschluss 2-1. Im letzten Gruppenspiel wo es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, schlugen wir unsere Freunde von Sanit Eisenberg mit 2-0 und standen somit im Viertelfinale. Wir trafen dort auf die SG Knipping, die man mit 2-0 bezwingen konnte. In diesem Spiel zeichnete sich schon ab, dass die Spieler mehr als nur einen Platz unter den ersten vier wollten. Es wurde kein Ball verloren gegeben und auch spielerisch konnte man nun überzeugen. Das Halbfinale bestritt man „für viele Überraschend“ gegen die Heessener Kicker, die ihrerseits ein hervorragendes Turnier gespielt hatten und darum auch völlig zu recht unter den ersten vier standen. Nach einem hart umkämpften Spiel hatten wir, mit ein bisschen Glück mit einem 1-0 die Nase vorne.
Im Finale kam es dann zum aufeinander Treffen mit der BSG Foseco. In einem spannendem Spiel mit hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten, und nicht minder glänzend aufgelegten Torhütern beider Mannschaften, stand es am Ende der regulären Spielzeit 0-0. Letztendlich musste das 9 Meter schießen die Entscheidung bringen, wo auch da unsere Mannschaft das Quäntchen mehr Glück hatte und damit das Turnier gewann.
Auf dem Bild sieht man unsere erfolgreiche Mannschaft:
Obere Reihe von links: A. Klünder, R. Lawrenz, K. Kilwinski, R. Caterisano, A. Czerner, O. Samson
Untere Reihe von links: S. Böhm, E. Aydogan, D. Winkler, T. Böhm, M. Meermann, R. Schüßler
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Die Meisterschaft zu holen war in der laufenden Saison utopisch geworden weil, wie man schnell festgestellt hatte, die Hinrunde einfach zu schlecht gespielt wurde. Nichts desto trotz wurde alles daran gesetzt nach der überragenden letzten Saison, auch in dieser Serie zumindest ein Titel zu holen. Nach einer in Gruppen ausgespielten Vorrunde konnte man sich trotz starker Gegner (Knipping, Format, Guissen und Polysius) durchsetzen.
Im Viertelfinale bezwang man dann die Mannschaft von GEA Wiegand mit 2:1 um dann im Halbfinale auf die Eintracht aus Warendorf zu treffen. Nach einer guten Leistung der Warendorfer die in der 2ten Gruppe der Betriebssportliga teilnehmen, setzte sich unsere Truppe mit 3:2 durch und traf im Finale auf die Überraschungsmannschaft SG Dünninghausen die ihrerseits den Titelverteidiger Format aus dem Rennen warf. Das Endspiel fand im Jahnstadion in Beckum statt, wo man aufgrund des dortigen Kunstrasens, optimale Bedingungen hatte. Schnell wurde klar, dass unsere BSG unbedingt diesen Titel wollte, denn sie setzen die Mannschaft von Dünninghausen von der ersten Minute an unter Druck. So fiel schon nach 10 Minuten das 1:0 durch unseren Stürmer R. Caterisano. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte unser Fußballgott R. Moczygemba auf 2:0. Schon jetzt konnte man merken das die Dünninghausener das Tempo nicht mehr lange mithalten konnten. Kurz nach der Halbzeit traf R. Caterisano zum 3:0. Der Torreigen war aber damit noch nicht beendet, da man nun befreit aufspielen konnte fielen noch 3 weitere Tore durch unseren Kapitän O. Samson, und durch unseren frischgebackenen Spieler des Jahres R. Schüßler der noch 2 Tore erzielen und sich somit auch die Torkanone sichern konnte. Der SG Dünninghausen muss man dennoch hohen Respekt zollen, da sie zu jeder Zeit fair agierten und sich als würdiger Zweiter erwiesen. Anschließend kam es zur Pokalübergabe, wo einer der Zuschauer bemerkte, er könne sich daran erinnern als er 1971 für Eternit noch aktiv gewesen sei, den selben Pokal erhalten zu haben. Lassen wir das mal als Anekdote stehen.
Einige Bilder die ein wenig die Emotionen wiedergeben findet ihr im Archiv.
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Diese Saison hatte alles zu bieten was es an Dramatik und Spannung gibt. Der Saison Auftakt fing sehr viel versprechend an, nachdem man sich auf einigen Positionen passend verstärkt und somit der Trainer auch den Maßstab des Saisonziels auf die ersten drei Plätze gelegt hatte, startete man mit 5 Siegen in Folge. Der erste Dämpfer kam dann in Form eines Protestes nach unserem Dacora Cup Turnier. Unverständlicherweise fühlte sich ein Betreuer einer gegnerischen Mannschaft dazu bewogen, einen Protest gegen uns einzulegen. Einer unserer Neuzugänge wäre noch gar nicht spielberechtigt gewesen und deshalb müsste man uns die Punkte aus den Pflichtspielen in der Meisterschaft abziehen. Der Verband reagierte, zog uns 6 Punkte ab und sperrte den besagten Spieler für weitere 3 Spieltage. Hier wurde aber die Rechnung ohne die BSG Eternit gemacht die durch den Vorstand alle Hebel in Bewegung setzten um dieses Missverständnis aufzuklären.
Am Spieltag nach dem Punktabzug ging es gegen den Mitkonkurrenten Frantschach Sendenhorst, wo man sich mit 3:0 eine deutliche Niederlage eingestehen musste. Trotzdem reagierte die Mannschaft vorbildlich und setzte alles daran die nachfolgenden Spiele zu gewinnen. Man kann sogar so weit gehen, dass seit diesem Zeitpunkt die Mannschaft zu einer verschworenen Gemeinschaft wurde. Nachdem unser Vorstand Protest eingelegt, und sich auch in rechtlichen Fragen schlau gemacht hatte, konnte beim ersten Verhandlungstermin keine Einigkeit erzielt werden und es kam zur einer Spruchkammer Sitzung. Hier mussten jedoch alle Verantwortlichen des Betriebssportverbandes einsehen, dass aufgrund diverser Verfahrensfehler und mangelnder Recherche die BSG Eternit freizusprechen war.
Sechs Punkte wieder da, außerdem ein wichtiger Spieler an Bord, was sollte schief gehen. Tja, da war dann das Spiel gegen SC Guissen, die uns zeigten, dass man ohne Aufopferungsbereitschaft auch Spiele verlieren kann. Und so fuhr man mit einem 0:4 im Sack, reichlich deprimiert, wieder nach Hause. In der Halbserie hatte man zwar den dritten Platz, aber auch schon 5 Punkte Rückstand auf den Tabellenersten Frantschach. Spöttisch meinte einer unserer Spieler "Na und, dann verlieren wir eben in der Rückrunde kein Spiel mehr". Das sollte sich noch zeigen...
Nach einem guten Start in die Rückrunde kam es unvermeidlich auch wieder zum direkten Duell gegen Frantschach in Sendenhorst, die ihrerseits einige Probleme hatten und uns deshalb schon auf 3 Punkte herankommen ließen. Mit einer geschlossen Mannschaftsleistung (Es musste aufgrund einer Gelbroten Karte 30 min. mit 10 Mann gespielt werden) errang man ein 0:0. Spätestens jetzt wurde allen klar, dass man die Meisterschaft noch nicht abschreiben musste.
Jubel brach aus, nachdem Frantschach gegen den amtierenden Meister Lieftüchter Format verloren hatte und wir, da noch ein Nachholspiel ausstand, es aus eigener Kraft schaffen konnten Meister zu werden. Mit einer schier unglaublichen Kraftanstrengung gelang es der Mannschaft bis zum letzten Spieltag alle weiteren Spiele zu gewinnen und damit sogar noch im Finale des Kreispokals zu stehen. Im Finale, wie auch am letzten Spieltag traf man auf Lieftüchter Format, die alles daran setzten uns noch ein Bein zu stellen. Im Pokal haben sie es geschafft, wo sie uns mit 5:4 nach Elfmeterschiessen bezwingen konnten. Das letzte Spiel aber, das konnten sie nicht gewinnen. Dort schlugen wir sie mit 1:0 und wurden zum ersten mal in der Geschichte unseres Vereins Meister des Betriebssportverbandes Beckum e.V..
Bilder zum letzten Spieltag findet man im Archiv.
Es wurden in der laufenden Saison nur 2 Spiele verloren. Es gab nur ein Unentschieden und man hatte mit 13 Treffern die wenigsten Gegentore. UND besagter Spieler hatte Recht: In der Rückrunde wurde in den laufenden Meisterschaftsspielen KEIN Spiel mehr verloren.

Obere Reihe von links: O. Samson, A. Klünder, I. Göbel, R. Moczygemba, K. Kilwinski, R. Caterisano, R. Lawrenz,
L. Schüßler, 1. Vorsitzender R. Högemann, Trainer L. Strothmann
Untere Reihe von links: C. Erbarth, R. Conte, A. Czerner, P. Czerner, A. Brec, T. Böhm, M. Meermann, R. Schüßler
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Wer meint im Betriebssport erhält man keinen Bekanntheitsgrad, der sei hier eines Besseren belehrt. Auf Initiative der SG United Breakers e.V. stiftete Radio Luxemburg im Jahre 1981 eine Torjägerkanone, die seit diesem Zeitraum an die Mannschaft überreicht wird, die in der laufenden Meisterschaftssaison die meisten Tore erzielt (Sollte eigentlich logisch sein, oder? ;-)).
Wie in der Überschrift angemerkt holte unser Verein im Jahre 1991 diese Kanone mit dem bis dato unübertroffenen Ergebnis von 131 ! Toren.
Fairerweise und auch im Interesse der anderen Betriebssportgemeinschaften sollen hier auch alle anderen Mannschaften aufgeführt sein die diese Torjägerkanone bis zum Jahr 1996 einschließlich "erschossen".

Obere Reihe von links: Trainer L. Strothmann, 1. Vorsitzender R. Högemann, P. Rock, A. Pelka, R. Moczygemba,
Geschäftsführer M. Ueter, Sponsor S. Horstmann, K. Kilwinski, I. Göbel, R. Caterisano, R. Lawrenz, T. Böhm
Untere Reihe von links: O. Samson, R. Schüßler, P. Czerner, R. Conte, W. Bendik, A. Gidom, C. Erbarth,
M. Lehrke, B. Topp
1981 | SG Nordhoff-Speer | 62 Tore |
1982 | SG Rote Erde | 92 Tore |
1983 | SG Rote Erde | 75 Tore |
1984 | SC Guissen | 58 Tore |
1985 | SG Herkules | 44 Tore |
1986 | BSG Krupp Polysius I | 78 Tore |
1987 | SC Guissen | 83 Tore |
1988 | SG Fortuna Beckum | 109 Tore |
1989 | SG Isenbeck I | 85 Tore |
1990 | SG Deemo | 93 Tore |
1991 | BSG Eternit I | 131 Tore |
1992 | SG Format | 86 Tore |
1993 | BSG Dupont | 109 Tore |
1994 | BW Sünninghausen | 115 Tore |
1995 | SG GEA Wiegand | 112 Tore |
1996 | SG United Breakers | 114 Tore |
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Westfalenpokal erneut an Eternit-Elf
Über einen deutlichen 6:1-Erfolg im Endspiel um den Westfalenpokal durch unsere BSG ETERNIT Neubeckum berichtete kürzlich die örtliche Presse in Beckum.
Zum zweiten Mal nach 1971 ist es damit unseren Fußballern gelungen, den Pokal der Pokalsieger an sich zu bringen. Ein großartiger Erfolg für unsere Sportler.
Das Treffen hatte in Bergkamen stattgefunden, wohin die Mannschaft mit großem Anhang gekommen war, der sie immer wieder zu neuen Leistungen anfeuerte. Ungeschlagen waren unsere Mannen in dieses Spiel gegangen; durch ein 2:1 und ein 1 : 1 gegen Wattenscheid und 3: 1 und ein 3 : 2 gegen Cordima Greven sowie ein 4 : 0 und ein 1: 1 gegen Ermeto Bielefeld waren beste Voraussetzungen für das Endspiel gegeben.
Gegen den AF Blankenburg-Ruhrtal-Hattingen fiel das 1:0 zwar zunächst für den Gegner. Doch bekanntlich sind die ersten Pflaumen mitunter madig. So auch hier. Bereits zu Ende der 1. Halbzeit stand es 1:1. Die zweite Halbzeit sah dann eine wie entfesselt aufspielende Eternit-Crew, so dass es am Ende der Partie 6: 1 stand. die Chancen für ein noch höheres Ergebnis wären nach Ansicht von Beobachtern durchaus gegeben gewesen. - Unsere Torschützen waren Jochen Kull (1), Uli Hansmann (1) und Dirk Hecker, der sage und schreibe 4 Mal hintereinander dem gegnerischen Schlussmann das Nachsehen gab.
Herzlichen Glückwunsch der gesamten Mannschaft und den Betreuern zu ihrer großen Leistung.
Bilder folgen
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Am 25.04.1981 fand im Beckumer Jahnstadion vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse das Pokalfinale zwischen Rote Erde 1 und Eternit statt. Während die erste Halbzeit ohne nennenswerte Höhepunkt verlief, wurde die Partie nach dem Wechsel zunehmend farbiger. Eternit ging durch Habrich (nach herrlicher Vorarbeit von Meyer), Schmidt und Wessel bereits mit 3 : 0 in Führung, ehe der nie aufsteckende Elf von Rote Erde 1 in der Schlußminute durch Tietz der Ehrentreffer glückte.
Leider ist von diesem Pokalsieg nicht mehr viel erhalten geblieben. Uns ist lediglich bekannt, dass man das Endspiel gegen Rote Erde Beckum mit 3:1 gewinnen konnte. Auf diesem Wege bitten wir um Unterstützung falls noch irgendwelche Dokumente oder Fotos vorhanden sind. Ist dieses der Fall so meldet Euch bitte hier.
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Erster Westfalenpokalsieg der BSG Eternit Neubeckum
Ein verdienter Erfolg, in dem erstmals ausgespielten Westfalenpokal der Pokalsieger, ging an die Betriebssportgemeinschaft Eternit Neubeckum. In einem rundenbasierten Austragungsmodus ging die BSG Eternit ohne Punktverlust und ohne Gegentor als Sieger hervor.
Das Foto zeigt von oben links: Denuell, Pfragner, Suhr, Heinz Denda, Köpke, Wältermann, Horst Denda,
Fabian, Möllmann, Wördemann, Freitag, Jungilligens, Demuth
untere Reihe: Peter, Matyssek, Holtrup, Kuhlhüser, Struffert, Blaschke, Santiago.
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Fußball: Eternit Neubeckum Pokalsieger
Den größten Erfolg seit ihrer Gründung feierte die BSG Eternit Neubeckum am 17. April 1971 im Jahnstadion in Beckum. Im Endspiel um den Kreispokal wurde die SG Nordring Oelde nach einem kampfbetonten fairen Spiel in der Verlängerung mit 3:2 Toren besiegt. Damit hat sich die Mannschaft für den Westfalen-Pokal der Pokalsieger qualifiziert.
Auf dem Weg ins Finale hatte die Mannschaft manchen harten Strauß auszufechten. Nach zwei Auswärtsspielen bescherte das Los der BSG Eternit einen ganz harten Brocken in der Vorschlussrunde. Im Neubeckumer Harberg - Stadion stellte sich der amtierende Meister BSG Bollmann Beckum vor. In einem sehr guten Spiel wurde der Favorit mit 2:0 Toren besiegt. Im Endspiel standen sich nun die SG Nordring Oelde und die BSG Eternit Neubeckum gegenüber. Die SG Nordring gewann die Platzwahl und entschied sich gegen den starken Wind zu spielen. Mit dem Wind im Rücken hat sich die BSG Eternit starke Vorteile erspielen können, nur die Tore wollten nicht fallen. Mitte der ersten Hälfte war es dann soweit. G. Freitag verwandelte eine Ecke von links direkt. Alles schien zu laufen und weitere Tore nur eine Frage der Zeit. Doch es kam anders. Die SG Nordring konterte geschickt aus der Tiefe und es gelang ihr innerhalb von 2 Minuten aus dem O:l - Rückstand eine 2:1-Führung zu machen. So ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit hatte die SG Nordring den starken Wind im Rücken und es sah gar nicht gut für die BSG Eternit aus. Gleich zu Beginn des 1. Durchgangs gelang der Mannschaft ein guter Angriff über die rechte Seite und auf Flanke von Suhr gelang Schumann mit einem herrlichen Kopfball der 2:2 - Ausgleich. Leider verletzte sich der Mittelstürmer dabei so stark, dass er ausgewechselt werden musste. Beide Mannschaften kämpften verbissen um den Sieg. Leider kam dabei kein schönes Spiel zustande. Bis zum Spielende änderte sich dann nichts mehr am Ergebnis. Das Spiel musste verlängert werden.
Die Verlängerung brachte das Ringen zweier ebenbürtiger Mannschaften um den Sieg. Gegen Ende der Verlängerung setzte die BSG Eternit alles auf eine Karte und gewann. In einer dramatischen Schlussphase gelang ihr dann in der letzten Minute durch den aufgerückten Mittelläufer Wältermann der viel umjubelte 3:2 Sieg.
Bild folgt
Die Mannschaft des Pokalsiegers BSG Eternit Neubeckum.
Obere Reihe von links: Betreuer Jungilligens, Freitag, G., Wältermannn, Köpke, Holtrup, Wahl, Santiago, Löbbering, Denda, Pfragner, Trainer Peter.
Untere Reihe von links: Kokke, Petereit, Struffert, Blaschke, Gassmann, Suhr.
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Bei den hier vorgestellten Artikeln handelt es sich teilweise um Zeitungsberichte die so auch in der jeweiligen Zeit verfasst wurden. Hier kann man erkennen mit wie viel "Enthusiasmus" dort teilweise geschrieben wurde ;-).
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